Archive for November 16th, 2009

Hubert Einfalt – unseriöse Gewinnmitteilungen

Posted by stucki On November - 16 - 2009

Friedrich Müller und Hubert Einfalt bedrängen Verbraucher mit unseriösen Gewinnmitteilungen

Massiv bedrängt werden zur Zeit saarländische Verbraucher von der Firma Friedrich Müller und deren Juror Hubert Einfalt. Einerseits erweckt die Firma in sieben Gewinnmitteilungen innerhalb von 7 Wochen den Eindruck, man habe eine hohe Bargeldsumme gewonnen, z.B. 13.000,- €. Um das Geld überreicht zu bekommen, brauche man nur kurzfristig anzurufen – eine 0900er Nummer zu 1,99 € pro Minute aus dem dt. Festnetz. Andererseits ist jedes Mal in den Teilnahmebedingungen oder an anderer Stelle hervorgehoben, dass man nicht bereits gewonnen hat, sondern nur die Chance eingeräumt bekommt, zu gewinnen.

Die Verbraucherzentrale warnt eindringlich davor, der Versuchung zu erliegen, die teuren Telefonate zu führen. Unter den 7 Gewinnmitteilungen sind nämlich auch zweimal Sachpreise in Aussicht gestellt, die nach den bisherigen Erfahrungen der Verbraucherzentrale in vergleichbaren Fällen ausgegeben werden, sich aber als Nieten entpuppen: Reisen, die nicht gänzlich kostenlos sind.

Die Firma Friedrich Müller ist sozusagen ein alter Bekannter der Verbraucherzentralen, der seit Jahren unseriöse Gewinnmitteilungen verschickt. Da die Firma ihren Sitz in Österreich hat und auch dortige Verbraucher bedrängt, konnte sie von den österreichischen Konsumentenschützern schon einmal erfolgreich verklagt werden und musste Ende 2004 über 45.000,- € ausbezahlen. Die deutschen Verbraucherschützer sind bisher allerdings vor Gericht erfolglos geblieben, werden sich aber dennoch weiterhin bemühen, gegen Friedrich Müller vorzugehen. In der Zwischenzeit sieht die saarländische Verbraucherzentrale eine wichtige Aufgabe darin, gutgläubige Verbraucher davor zu warnen, teure Telefonate in der Hoffnung auf eine Gewinnauszahlung zu führen.

Beratung über Gewinnmitteilungen bietet die Verbraucherzentrale montags bis freitags von 8.30 Uhr – 12.00 Uhr unter der Telefonnummer 0681 500890 an.

GEZ Telefon Faker unterwegs

Posted by stucki On November - 16 - 2009

Schon GEZahlt?

Das ist jetzt nicht mehr nötig – nach diesem Schema versuchen falsche GEZ-Mitarbeiter harmlose Rundfunkgebührenzahler auszunehmen. Vor diesen Betrügereien hat die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) jetzt gewarnt.

Zurzeit häuften sich in Deutschland Anrufe von angeblichen GEZ-Mitarbeitern, erläutert die Einrichtung in Köln. Dem Angerufenen werde zum Beispiel mitgeteilt, es gebe ein neues Gesetz, nach dem Rentner keine Rundfunkgebühren mehr zu zahlen hätten.

Anschließend werde nach der Bankverbindung gefragt – zu viel gezahlte Gebühren sollen den Anrufern zufolge überwiesen werden. Die Zentrale weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Anrufe nicht von der GEZ kommen. Ein entsprechendes Gesetz gebe es nicht.

Außerdem klingelten derzeit keine Mitarbeiter der GEZ an der Haustür, um nach einer Befragung zur Zufriedenheit ein Zeitschriften-Abonnement anzubieten – auch solche Fälle häuften sich aktuell. Auch dabei seien Betrüger am Werk. Darauf weist auch die Verbraucherzentrale Berlin hin.

Zahl der Beschwerden stark gestiegen

Posted by stucki On November - 16 - 2009

Immer mehr Menschen beschweren sich über illegale Telefonwerbung und Abzocke mit teuren Nummern. Das berichtet die Bundesnetzagentur.

Schon seit Jahren wenden sich viele Opfer an die Bundesnetzagentur, wenn sie von Rufnummernmissbrauch und unerlaubter Telefonwerbung betroffen sind. Zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung erhielt die Behörde gerade erst neue gesetzliche Befugnisse.

Die Zahl der Beschwerden stieg allerdings auch schon vor den neuen Regelungen massiv an. Allein für den Monat Juli 2009 belief sich die Anzahl der eingegangenen schriftlichen Beschwerden auf über 10.000, berichtet die Bundesnetzagentur. Damit habe sich das Beschwerdeaufkommen im Vergleich zum Vormonat verdreifacht.

Mit rund 70 Prozent sind unerlaubte Werbeanrufe der Hauptanlass für die Verbraucherbeschwerden. Daneben betrafen die Beschwerden insbesondere fehlende und fehlerhafte Preisangaben und -ansagen sowie E-Mail- und Fax-Spam.

“Trotz des außerordentlich hohen Beschwerdeaufkommens und der sich anschließenden umfassenden Ermittlungsarbeiten ergreift die Bundesnetzagentur zeitnah Maßnahmen zum Schutz des Verbrauchers”, heißt es in einer Mitteilung der Behörde.


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