Archive for Januar 4th, 2010

Dreister Enkeltrick – Nur kurzfristig leihen!

Posted by stucki On Januar - 4 - 2010

Mit der Vorgehensweise des Enkeltricks, jedoch mit der Variante “Tochter einer guten Freundin”, gelang es einer unbekannten Täterin bereits am Donnerstag, 17. Dezember, das Vertrauen einer 89- jährigen Hildenerin zu gewinnen.

Am Telefon wurde die Hildenerin überzeugt, noch am selben Tag dringend benötigte 7500 €uro zu verleihen. Da das Opfer auch die Tochter ihrer Freundin gut kennt, zudem die Unkosten erstattet und ein kleiner Bonus, für das kurzfristige Verleihen, gezahlt werden sollten, machte die Hildenerin sich auf den Weg zu ihrer Bank und holte das Geld.

Kaum war sie wieder zuhause, erhielt sie einen erneuten Anruf, mit dem eine Botin angekündigt wurde. Die Geldübergabe fand am Nachmittag auf dem Merianweg statt, dabei hielt die unbekannte Botin eine Handy mit der Verbindung zur angeblichen Tochter der Freundin bereit, um noch mal deutlich zu machen, dass hier alles in Ordnung sei.

Als die 89- Jährige am Freitag das Geld nicht, wie versprochen, zurückerhielt, rief sie die Tochter der Freundin an und fragte nach dem Grund. Jetzt stellte sie fest, dass sie betrogen worden war

Quelle: news aktuell gmbh v. 21.12.09

Vorsicht – Enkeltrick

Posted by stucki On Januar - 4 - 2010

Am 16.12., gegen 10.30 Uhr, klingelte das Telefon einer 83jährigen Frau in ihrer Wohnung in der Apfelstraße in Schildesche (Bielefeld). Am anderen Ende hörte sie eine männliche Stimme. Dieser Mann sprach sie sofort mit Oma an und forderte sie auf, “alles Geld zusammen zu kratzen”, denn er bräuchte dieses dringend.

Die Frau ging davon aus, dass es sich bei dem Mann am anderen Ende der Leitung um ihren Enkelsohn handelt, der in Köln arbeitet. Der Anrufer forderte die Frau in mehreren Telefonaten immer wieder auf, ihr ganzes Bargeld zusammen zu suchen. Weiterhin würde er jemanden vorbei schicken, der es abholt.

Die 83jährige sagte dem Anrufer noch, dass er doch persönlich vorbei kommen sollte. Dieser entgegnete er ihr jedoch mit der Ausrede, er stände im Stau und könnte deshalb nicht kommen.

In einem nochmaligen Telefonat sagte er, dass der Bekannte gleich bei ihr wäre, um das Geld ab zu holen. Die Frau steckte daraufhin ihr zusammengesuchtes Geld (2.500 Euro) in einen Briefumschlag. Als sie aus ihrem Zimmerfenster in Richtung Apfelstraße schaute, fiel ihr ein Mann auf, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite ständig in Höhe ihres Wohnhauses auf und ab ging.

Die 83jährige ging daraufhin zur Tür und der Mann wechselte die Straßenseite. Er ging zielgerichtet auf die Rentnerin zu und sie gab ihm wortlos das Geld. Der Mann nahm den Briefumschlag an sich. Es wurde bei der Geldübergabe kein Wort geredet. Als der Mann das Geld hatte, verließ er das Grundstück.

Beschreibung: Ca.170 cm, gepflegtes Äußeres, hellbraune Jacke, dunkle kurze Haare, Nationalität vermutlich Jugoslawe, Rumäne, Bulgare.

Quelle: news aktuell gmbh v. 17.12.09

Nach 11 Anrufen 45.000 Euro übergeben

Posted by stucki On Januar - 4 - 2010

Eine 79-jährige Frau aus Freudenstadt hat am Freitagnachmittag, 11. Dezember, 45.000 Euro an einen Betrüger verloren.

Gegen 14.00 Uhr rief ein Mann auf dem Festnetzanschluss der 79-Jährigen an und gab sich als Patenkind der Frau aus. Er gab vor, dass er in einer großen Not sei. Wenn sie ihm nicht helfe, könne ihm keiner mehr helfen. Es dürfe auch niemand wissen und sie könne ihm vertrauen. Er bräuchte 45.000 Euro sofort und am Montag hätte sie es wieder.

Die Bedenken der Frau zerstreute der Anrufer immer wieder mit belehrenden Worten: „Hör mir mal zu“ und „Du musst mir jetzt vertrauen“. Als die Frau nicht gleich auf seinen Wunsch einging und erst abklären wollte ob sie soviel Geld bekommen kann, bekam sie noch ca. 10 weitere Anrufe von dem Mann. Der Anrufer begründete die Notwendigkeit dass er das Geld sofort brauche, damit, dass er etwas weit unter Wert gekauft hätte und das Geld deshalb sofort benötige.

Schließlich begab sich die Frau gegen 15.00 Uhr zu ihrer Bank. Der Anrufer gab ihr noch mit auf den Weg, dass sie bei der Bank Druck machen müsse und dass sie dort nicht sagen soll wofür das Geld ist.

Als sie gegen 16.00 Uhr mit dem Geld wieder nach Hause kam, rief er sofort wieder an und fragte noch ob sie auch andere Wertsachen, wie Schmuck, hätte. Darauf ging die 79-Jährige nicht ein. Der Anrufer erklärte ihr, dass er jetzt in Freiburg sei und dass er einen Bekannten vorbeischicke der das Geld abholen würde. Von diesem hätte er den Personalausweis und eine Quittung.

Zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr kam dann tatsächlich ein Mann der das Geld abholte. Dieser öffnete seine Jacke und steckte den Briefumschlag in einen Brustbeutel den er schräg über der Schulter trug.

Erst am Dienstag, 15. Dezember, hat die 79-Jährige bei ihrem Patenkind angerufen. Dort erfuhr sie dann, dass sie auf einen Betrüger hereingefallen ist.

Quelle: Polizeipresse Freudenstadt v. 16.12.09

Neue Variante mit Kripotrick

Posted by stucki On Januar - 4 - 2010

Wie das Landeskriminalamt Hessen mitteilt, gibt es eine neue Variante des Enkeltricks: Haben die Betrüger mit dem ersten Anruf keinen Erfolg, folgt ein zweiter Anruf. Sie erklären dem Opfer, dass man bei den Tätern seitens der Polizei die Telefone abhören würde und den Versuch mitgehört habe, Geld bei dem Opfer zu ergaunern. Man bräuchte nun die Mithilfe des Opfers, um die Betrüger auf frischer Tat erwischen zu können.

Dem Opfer wird erklärt, dass gleich Kriminalbeamte kommen würden und sie gemeinsam zur Bank fahren würden. Dort solle das Opfer das Geld vom Konto abheben und den Kriminalbeamten übergeben. Das Geld würden die Kriminalbeamten dann anschließend bei einem Scheingeschäft den Tätern übergeben und sie bei dieser Gelegenheit der Tat überführen und festnehmen. Nach erfolgter Festnahme bekäme das Opfer das Geld von der Polizei zurück. In Wirklichkeit sieht das Opfer das Geld nie wieder.


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