Archive for März, 2010

Aktuelle Masche der Betrüger – Rentenrückzahlung

Posted by stucki On März - 31 - 2010

Mit einer neuen Masche sind erneut Betrüger in und um Potsdam unterwegs. Derzeit werden der Polizei vermehrt Fälle bekannt, bei denen offenbar gezielt ältere Bürger angerufen werden. Die Anrufer geben sich als Mitarbeiter der Landesversicherungsanstalt, kurz LVA aus. Den Betroffenen wird erläutert, sie hätten über Jahre hinweg zu viele Rentenzahlungen erhalten und müssten dieses Geld nun zurückzahlen. Gewissermaßen als Service bieten die Anrufer an, den überzahlten Betrag in Raten vom Konto abzubuchen. Im Anschluss werden Bankdaten, Anschrift und Personalien abgefragt.

Ermittler vermuten, dass sich hinter den Anrufern und den späteren Abbuchungen eine Lotteriefirma verbirgt. Die Rentner nehmen unter Vortäuschung falscher Tatsachen und ohne ihr Wissen an einem Gewinnspiel teil. Mit den monatlichen Abbuchungen werden die Kosten der Lotterielose beglichen.

Die Polizei rät: Legen Sie bei derartigen Anrufen sofort auf.
Sollten Sie einem solchen Betrug bereits aufgesessen sein und stellen Abbuchungen von ihrem Konto fest, buchen Sie diese sofort zurück und informieren die Polizei.

Quelle und vollständiger Bericht: Märkische Allgemeine

Heute erhielten wir einen unseriösen Telefonanruf, gegen 10:30 Uhr klingelte unser Festnetztelefon, anhand der 0180 Nummer dachten wir uns schon, das es sich um Werbung oder sonstiges handelt.

Es rief folgende Rufnummer an: 0180534267001

Der Herr am Telefon (Tonband) legte gleich fleißig los, er wäre gerade bei der Bank und hätte einen Wertscheck in Höhe von 2300€ in den Händen. Um den Scheck zu erhalten, sollten wir folgende 0900 Rufnummer zurückrufen: 090033524283 (2,99€ die Minute)

Natürlich haben wir nicht zurückgerufen, hierbei handelt es sich nämlich um Betrug!

Folgende Rufnummer gehört auch den Abzockern: 090033524284

Wir raten allen Lesern von einem Rückruf ab!

Telefonkosten bei Warteschleifen werden abgeschafft?

Posted by stucki On März - 28 - 2010

Eine von Verbraucherschützer durchgeführte Untersuchung hatte ergeben, dass die Wartezeit bei 30 Prozent der Testanrufe länger als ein oder zwei Minuten betrug. Ebenfalls keine Seltenheit waren Warteschleifen von fünf Minuten.

Somit sind Kosten von bis zu drei Euro pro Minute keine Seltenheit. Nun will die Bundesregierung nun gegen die millionenschwere Abzocke in Telefon-Warteschleifen vorgehen.

Die Bundesregierung will erreichen, dass Warteschleifen, etwa bei Servicehotlines oder Ticketbuchungen, nicht mehr auf Kosten der Anrufenden gehen. So eine Sprecherin von Verbraucherministerin Ilse Aigner. Die Bundesnetzagentur prüft demnach gerade die technischen Voraussetzungen, um bei Gesprächen zwischen einem kostenpflichtigen und einem kostenfreien Teil zu unterscheiden.

Telefonterror und Datenmissbrauch gehen weiter Hand in Hand

Posted by stucki On März - 26 - 2010

Beschwerden von Verbrauchern über unerwünschte Telefonanrufe reißen nicht ab. Ein unglaublicher Vorgang ist jetzt der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein bekannt gemacht worden. So wurde das Girokonto einer Rentnerin mit hunderten von Abbuchungen, vorwiegend von Glücksspielunternehmen, belastet.

Dieser ganze Vorgang und die uns vorliegenden Liste erinnert an den Datenskandal, den wir im August 2008 aufdeckten. Auch damals meldeten sich nach den Medienberichten viele ältere Verbraucher, denen die Konten geplündert wurden. Zum Teil meldeten sich auch deren Angehörige, da die Betroffenen altersbedingt zu einer Gegenwehr nicht mehr in der Lage waren. Es hat sich nichts geändert.

Weiterhin werden Millionen Verbraucher in Deutschland täglich durch unerlaubte Telefonwerbung belästigt. Die Verbraucherzentralen der Länder wollen es jetzt genau wissen: Um die Lücken im gesetzlichen Schutz vor Telefonwerbung zu dokumentieren, tragen sie Beweise für unerwünschte Telefonwerbung zusammen.

Seit dem 4. August 2009 müssen Firmen, die Werbeanrufe ohne ausdrückliche Einwilligung der Verbraucher tätigen, mit Bußgeldern bis zu einer Höhe von 50.000 Euro rechnen. Ferner dürfen Unternehmen, die zu Werbezwecken anrufen, ihre Rufnummer nicht unterdrücken. Verstöße dagegen kosten bis zu 10.000 Euro.

Die aktuellen Verbraucherbeschwerden zeigen jedoch, dass unseriöse Anrufer sich durch die Androhung von Bußgeldern nicht abschrecken lassen – der eiskalte Telefonterror geht weiter. Besonders Anbieter von Gewinnspielen fallen auf, die nach den Anrufen Verträge unterschieben oder sogar unberechtigt auf die Girokonten vorwiegend älterer Menschen zugreifen.
Aus Sicht der Verbraucherzentrale scheint dies ein ist ein Indiz dafür zu sein, dass die alten SKL-Datensätze noch immer benutzt werden. In ihnen ist – neben den Kontoverbindungen – auch das exakte Alter der Betroffenen vermerkt. So können ohne Probleme ältere Menschen herausgefiltert und abgezockt werden
Ein Skandal, dass diese Praktiken immer noch möglich sind. Letztendlich untergräbt das auch das Vertrauen der Bürger in unseren Rechtsstaat.

Unerlaubte Telefonwerbung lässt sich nur wirksam unterbinden, wenn sie sich für Anbieter nicht mehr lohnt. Seit Jahren fordern die Verbraucherzentralen vom Gesetzgeber, dass am Telefon abgeschlossene Verträge nur gültig werden, wenn der Kunde sie schriftlich bestätigt. Von Telefonwerbung Betroffene können dieser Forderung durch Ausfüllen des Beschwerdeformulars jetzt Nachdruck verleihen.

Quelle: Verbraucherzentrale

Kieler Prozess wegen SMS Betrug nimmt kein Ende

Posted by stucki On März - 23 - 2010

Sie hofften auf den Traumpartner und wurden abgezockt – per Flirt-SMS für je 1,99 Euro. Ob damit aber tatsächlich 700 000 Handynutzer um mehr als 46 Millionen Euro geprellt wurden, wie die Anklage behauptet, versucht das Kieler Landgericht schon seit einem halben Jahr zu klären. Ein Ende des bundesweit bislang größten Strafverfahrens gegen mutmaßliche Betreiber von SMS-Chats ist nicht in Sicht. Auch ein Deal, wie sonst durchaus üblich in Wirtschaftsstrafsachen, erscheint derzeit abwegig.

Die Verteidiger bezweifeln die Strafbarkeit der Premium-Dienste.
Die Staatsanwältinnen dagegen sehen sich bestärkt durch Urteile aus Flensburg und Braunschweig.

So verurteilte das Flensburger Gericht die Ex-Mitarbeiterin eines Callcenters, das zum Firmengeflecht der Hauptangeklagten gehören soll, wegen Beihilfe zum Betrug zu einer Bewährungsstrafe. Die Braunschweiger Richter erkannten bei einem 30-Jährigen, der Singles über einen Profi-SMS-Chat abzockte, auf gewerbsmäßigen Betrug. Die Quittung: zweieinhalb Jahre Gefängnis.

Die Mitangeklagten, die ihre Namen für Briefkastenfirmen der Hauptangeklagten hergegeben haben sollen, können auf Einstellung ihres Verfahrens gegen Geldauflagen oder Arbeitsleistungen hoffen. Darüber wollen Anklägerinnen, Verteidiger und Gericht nach Ostern per Absprache befinden. Die Kosten des Prozesses sind nicht absehbar.

Quelle und vollständiger Bericht: Welt online

Umfrage zu unerwünschter Telefonwerbung

Posted by stucki On März - 23 - 2010

Millionen Verbraucher in Deutschland werden täglich durch unerlaubte Telefonwerbung belästigt. Die Verbraucherzentralen wollen es jetzt genau wissen: Sie starten eine bundesweite Umfrageaktion und sammeln Beweise für unerwünschte Telefonwerbung, um die Lücken im gesetzlichen Schutz vor Telefonwerbung zu dokumentieren. Hierfür steht auf der Internetseite www.vz-rlp.de/telefonwerbung und in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ein Beschwerdeformular zur Verfügung.
Seit Anfang August 2009 müssen Firmen, die Werbeanrufe ohne ausdrückliche Einwilligung der Verbraucher tätigen, mit Bußgeldern bis zu einer Höhe von 50.000 Euro rechnen. Ferner ist es Werbung treibenden Unternehmen seither nicht gestattet, ihre Rufnummer zu unterdrücken. Firmen, die das nicht beachten, müssen mit Bußgeldern bis zu 10.000 Euro rechnen. Seit gut sieben Monaten sollen Verbraucher also besser vor unerwünschten Telefonanrufen geschützt sein. Doch die Realität sieht anders aus. Die Anrufer lassen sich nicht durch die Androhung hoher Bußgelder abschrecken und probieren es immer weiter. Die Verbraucherzentralen erhalten täglich zahlreiche Mitteilungen, in denen Verbraucher sich über unerwünschte Telefonanrufe beklagen.

Unerlaubte Telefonwerbung lässt sich nur wirksam unterbinden, wenn sie sich für Anbieter nicht mehr lohnt. Seit Jahren fordern die Verbraucherzentralen vom Gesetzgeber, dass am Telefon abgeschlossene Verträge nur gültig werden, wenn der Kunde sie schriftlich bestätigt. Auf die im Gesetz vorgesehene Überprüfung der Wirksamkeit dieser Regelung in drei Jahren wollen die Verbraucherzentralen allerdings nicht warten. Deshalb starten sie jetzt eine bundesweite Umfrageaktion, an der sich auch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz beteiligt.
Von Telefonwerbung Betroffene können dieser Forderung durch Ausfüllen des Beschwerdeformulars der Verbraucherzentralen jetzt Nachdruck verleihen. Formular: www.vz-rlp.de/telefonwerbung.

Quelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Friedrich von Haber – Der Spuk geht weiter

Posted by stucki On März - 18 - 2010

Ein Lästling am Telefon setzt derzeit verstärkt Verbrauchern zu. Einschlägig bekannt wurde er als “Friedrich von Haber – Vorsitzender der Vereinigung Gewinnspieleintragsdienste”, der monatelang rund um die Uhr automatisch anrufen ließ.

Der Nerver von niederem Adel setzte traditions­gemäß auf eine alte Abzock-Masche. Er versprach ein “BMW Coupé inklu­sive Spritgeld und Versicherung für ein Jahr im Wert von 30.000 Euro oder einen Geldpreis in gleicher Höhe”. Um an die Gewinne zu gelangen, sollten innerhalb von 48 Stunden seine teuren 0900er-Nummern angerufen werden.

Der permanente Rat der Verbraucherzentrale NRW zu solchem Vorgehen: Einfach auflegen und nicht zurückrufen! Denn mit Telefonnummern, die meist mit zwei Euro pro Minute auf der Telefonrechnung erscheinen, kas­sieren Anbieter gnadenlos ab.

Viele verstoßen zudem gegen geltendes Recht, indem sie – wie Friedrich von Haber – die Rufnummer unterdrücken. Seine rechtswidrigen Anrufe erfolgten obendrein ohne die gesetzlich geforderte Einwilligung der Angerufenen. Zudem fehlte die laut Gesetz zwingende Angabe des Preises der beworbenen 0900er-Nummer.

Zwar hat die Bundesnetzagentur bereits Anfang des Jahres dem Adels­mann mehrere Abzocknummern abgeschaltet, mit denen er auf Kunden­fang war. Doch der Spuk geht weiter. Massenweise melden sich derzeit Geschädigte bei der Verbraucherzentrale NRW, die Haber-Rechnungen von oftmals weit über 50 Euro bezahlen sollen. Dabei hat die Bundes­netzagentur eine Rechnungslegung- und ein Inkasso ausdrücklich verboten.

Quelle und Pressemitteilung: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

SWR berichtete über unberechtigte Abbuchungen

Posted by stucki On März - 16 - 2010

Monat für Monat wird vom Konto Geld abgebucht. Angeblich für einen Handyvertrag bei T-Mobile, den es jedoch gar nicht gibt. Jede Lastschrift muss man einzeln zurücküberweisen lassen, was extrem lästig ist. Die Bank sagt jedoch, anders sei das nicht möglich. Entweder müsse das Konto für alle Lastschriften gesperrt werden oder für keine. Wie ist es überhaupt möglich, dass jemand ohne Einzugsermächtigung von einem fremden Konto abbuchen lässt?


Kontoabbuchung ohne Vertrag
Hochgeladen von verbraucherinfoTV. – Nachrichtenvideos aus der ganzen Welt.

Ibbenbürener soll 90€ für angeblichen Anruf bezahlen

Posted by stucki On März - 16 - 2010

Als Peter Baumung seine Post öffnet, traut er seinen Augen nicht. In einem Schreiben fordert ihn die Firma „Pepper United S.R.O.“ auf, einen Anruf bei der kostenpflichtigen Serviceleistung „Roxborough Management Inc.“ in Höhe von 90 Euro zu begleichen. Am 27. November 2009 um 13:45:27 Uhr soll er eine der sieben aufgeführten Rufnummern im Schreiben gewählt haben.

„Natürlich habe ich nie so eine Nummer angerufen, aber es ist einfach ärgerlich“, sagt der Brandschutzmechaniker. Er habe schon mehrfach Rechnungen dieser Art in seinem Postkasten gefunden. Bezahlt habe er noch nie. „Bislang habe ich die Firmen immer bei der Polizei angezeigt, aber das wird mir mittlerweile zu zeitaufwendig.“

Trotzdem, im Internet hat Peter Baumung sich über das Unternehmen mit Sitz in Tschechien erkundigt. „Sobald man den Namen eingibt, bekommt man zahlreiche Foren, in denen abgezockte Kunden vor der Firma warnen“, sagt der Ibbenbürener. Er kann nicht verstehen, wieso sich einige auf die angebliche Rechnung einlassen. „Es stimmt ja noch nicht einmal die Nummer des Telefonanschlusses auf der Rechnung. Lediglich die ersten paar Ziffern entsprechen meiner Handynummer“, sagt Peter Baumung.

Quelle und vollständiger Bericht: BBV-Net.de

Verbraucherzentrale warnt vor Gewinnversprechen

Posted by stucki On März - 11 - 2010

Gewinn eines Cabrios versprochen und dann abgezockt

Unter dem Vorwand, dass sie ein BMW-Cabrio gewonnen hätten, forderten “Friedrich von Haber” und “Carmen Götz” die Verbraucher zu einem teuren Rückruf auf. Betroffene haben der Verbraucherzentrale Bayern kürzlich Telefonrechnungen vorgelegt, wonach die Kosten für den Anruf bei der 0900-Nummer bis zu 70 Euro betrugen.

Kein Zweifel besteht, dass der Anbieter, gegen den die Bundesnetzagentur inzwischen vorgegangen ist, mit der teuren Telefonnummer gnadenlos abzocken wollte. Die Verbraucherzentrale Bayern rät, die Kosten dieses Telefonats keinesfalls zu bezahlen.

Die Bundesnetzagentur hat die beworbenen Rufnummern abgeschaltet sowie ein Rechnungslegungs- und Inkassoverbot verhängt. Das bedeutet, dass der jeweilige Telekommunikationsanbieter die angewählten Nummern nicht mehr abrechnen darf.

Wem der Anruf dennoch in Rechnung gestellt wird, muss innerhalb von acht Wochen widersprechen. Die Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt, die Rechnung dann abzüglich dieses Betrages zu begleichen.

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bayern


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