„Da wurde behauptet, man habe im Auftrag des Amtsgerichts Bochum einen Betreiber verklagt, der meine Adressdaten weitergegeben habe. 1250 Euro wollten die Hamburger Anwälte für mich erstritten haben; ich sollte lediglich im Vorfeld die Mehrwertsteuer überweisen.“
Aus seinem Bekanntenkreis habe er erfahren, dass sich solche Anrufe in Bochum in letzter Zeit häuften: „Besonders ältere Bürger könnten auf diese Masche hereinfallen. Diese Leute scheinen im Moment den Bochumer Raum abzugrasen.
Der Polizei Bochum sind tatsächlich in jüngster Zeit mehrere Formen von Betrug am Telefon bekannt geworden. Es handelt sich dabei um zahlreiche, ähnlich gelagerte Fälle. Polizei-Sprecher Guido Meng: „Es gibt mehrere Facetten dieser Masche. Sie haben gemeinsam, dass für den Angerufenen eine Summe zu gewinnen, zu erben, zu erstatten angekündigt wird, wobei er zuvor Gebühren zahlen soll.“
In den letzten Monaten sind beim Regionalkommissariat Bochum zwei bis drei Anzeigen wegen Betrugs eingegangen, so Guido Meng.
Quelle und vollständiger Bericht: DerWesten
Spätestens bei Krankheit oder Unwohlsein kennt jeder das Problem: Der Kauf von Medikamenten in Apotheken kann schnell zu einer teuren Angelegenheit werden. Krankenkassen zahlen kaum noch zu, für die meisten Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel muss man die Kosten sogar komplett selbst tragen.
Diese Situation machen sich derzeit Werbefirmen zu nutze. Sie verkaufen insbesondere älteren Menschen per Telefonwerbung sogenannte Ginkgo-Präparate zu vermeintlich sensationellen Preisen. Dass auf die Testproben jedoch ein teures Medikamentenabonnement folgt, wird den Betroffenen erst beim Erhalt weiterer Medikamentensendungen und hoher Rechnungen klar. “Escher – Der MDR-Ratgeber” klärt für Sie, was hinter den Ginkgo-Produkten steckt und wie man aus der Abonnementenfalle wieder herauskommt.
Quelle und vollständiger Bericht: MDR – Escher
Nachdem die 54-jährige Geldernerin einen Anruf erhielt, bei dem man ihr einen Tankgutschein über zehn Euro versprach, flatterte prompt eine Rechnung über 9,90 Euro ins Haus. Sie habe einen Vertrag für nicht näher definierte Leistungen abgeschlossen, und der Betrag werde nun wöchentlich über ihre Handyrechnung abgebucht.
Die Geldernerin wurde bei dem Anruf aufgefordert, eine kostenlose 0800-Nummer abzurufen, um sich für den Gutschein zu registrieren. Das tat sie auch und schloss somit den vermeintlichen Vertrag ab.
Doch ein solcher Vertrag ist in den meisten Fällen rechtswidrig. Ein solcher Vertrag sollte sofort zurückgewiesen und auf gar keinen Fall bezahlt werden.
Damit es keine bösen Überraschungen gibt, sollte man darüber hinaus seine Kontoauszüge regelmäßig überprüfen und nicht erwünschte Zahlungen zurückbuchen lassen. Besonders wichtig ist der Gang zur Polizei. “Es sollte in jedem Fall Anzeige erstattet werden”.
Quelle und vollständiger Bericht: RP-online