Am vergangenen Samstag teilte eine 71-jährige Rentnerin der Polizei mit, sie sei in den zurückliegenden Tagen mehrfach von ihr unbekannten Männern angerufen worden, die sie zur Überweisung von 960 Euro nötigten, ansonsten würde ihr der Gerichtsvollzieher auf den Hals gehetzt und ein Gerichtsverfahren eingeleitet, so dass dann mehrere tausend Euro Kosten anfallen würden.
Obwohl die eingeschüchterte Frau die geforderte Summe auf das ihr genannte Konto überwies, konnte glücklicherweise über die Bank die Überweisung rückgängig gemacht werden. Im Zuge der weiteren Recherchen stellte sich heraus, dass die selben Täter bereits im ganzen Bundesgebiet mit dieser Masche ältere Menschen zur Überweisung von Geldern genötigt haben. Außerdem bedienen sich die Täter ohne Wissen der Kontoinhaber fremder Konten, die so manipuliert sind, dass sie unberechtigt darauf zugreifen können.
Die Polizei rät daher, bei derartigen Anrufen entweder sofort aufzulegen, oder sich Namen und Telefonnummer der Anrufer für eventuelle Rückrufe zu notieren und diese Daten unverzüglich der Polizei zu melden. Auf keinen Fall sollte man sich am Telefon zur Überweisung von Geldbeträgen überreden lassen. Außerdem sollte bei nicht nachvollziehbaren Kontobewegungen unverzüglich die Bank verständigt werden und das Konto gesperrt werden.
Quelle: Bayerische Polizei
Seit gestern haben mehrere Personen in verschiedenen Stadtteilen und der Region Hannover Anrufe mit einer angeblichen Bandansage der Polizeidirektion Hannover erhalten. Die Angerufenen werden im Namen der Polizeidirektion Hannover -zur Verhinderung des Missbrauchs persönlicher Daten – aufgefordert, nach dem Drücken einer Taste ihres Telefons, Personaldaten preiszugeben. Dabei handelt es sich vermutlich um Betrugsversuche. Die Betroffenen sollten dieser Aufforderung keinesfalls nachkommen, sondern das Gespräch sofort beenden. Die Polizeidirektion Hannover weist darauf hin, dass sie keine derartigen Anrufe tätigt. Die Urheber und die genaue Absicht der geführten Telefongespräche sind der Polizei in Hannover bislang unbekannt.
Am anderen Ende der Leitung sagte die Automatenstimme: “Hier spricht die Polizei”. Anschließend wurde behauptet, dass es in der Region zu Datenmissbrauch gekommen sei. Um weitere Straftaten zu verhindern, müsse die Taste 1 gedrückt werden. Wie Axel Bergmann, Präventionsexperte bei der Polizei in Stadthagen, erklärt, wird beim Wählen der Nummer 1 die Verbindung zu einer Mehrwertnummer hergestellt. Minutenpreise von zehn Euro und mehr drohen denjenigen, die sich darauf einlassen. Da das Betrugsopfer selbst die Taste gedrückt habe, könne es hinterher nicht mehr die Summe zurückfordern”, sagt Bergmann. “Dass der Täter auch noch behauptet, von der Polizei zu sein, macht das Vorgehen noch verwerflicher.” Wie die (echte) Polizei bereits feststellte, stammt die Automatenstimme von einem Mann, der fehlerfrei und eindringlich Hochdeutsch spricht.
Quelle und vollständiger Bericht: Mindener Tageblatt
Die Polizei warnt aktuell wieder vor Anrufen, denen eine Betrugsmasche zugrunde liegt. In den letzten Tagen haben sich mehrere Personen gemeldet, die Anrufe erhalten haben bei denen sich eine Automatenstimme gemeldet hat. Die anrufende Stimme hatte in etwa den folgenden Wortlaut: “Hier spricht die Polizei. Wir haben eine wichtige Mitteilung für sie – drücken sie bitte die 1″.
Diejenigen, die nicht sofort wieder auflegten und tatsächlich die „1“ gedrückt hatten, wurden mit einer angeblichen Firma aus Hamburg verbunden, welche die Angerufenen zum Abgleich von Kontodaten auffordere und diese ausgehändigt haben wolle. Angeblich würden Kosten für obskure Datenlöschungen fällig werden.
Die Polizei weist darauf hin, dass in keinem Fall Kontodaten über das Telefon preisgegeben werden sollten und rät Betroffenen dazu, einen derartigen Anruf abzubrechen, in dem einfach aufgelegt wird.
Quelle: Bayerische Polizei
Unbekannte meldeten sich am 30. Dezember 2011 telefonisch bei einer 82-jährigen Eppendorferin. Sie erklärten der älteren Dame, dass sie bei der Lotterie 50.000 Euro gewonnen habe. Zur Entgegennahme forderten sie die Rentnerin auf, einen Geldbetrag in Höhe von 1.000 Euro vorzustrecken. Die arglose Seniorin begab sich mithin zu ihrer Bank und beabsichtigte das geforderte Geld abzuheben. Hierbei wurde erfreulicherweise jedoch ein Mitarbeiter auf den Sachverhalt aufmerksam und informierte umgehend die Polizei.
Nachdem sich die Polizeibeamten des Falles angenommen hatten, gingen weitere betrügerische Anrufe – nunmehr eines vermeintlichen Notariatsbüros bei der Seniorin ein. Die Anrufer bzw. die Anruferin erklärten weiter, dass die 1.000 Euro per “Paysafe” gezahlt werden sollten. Der 82-Jährigen wurde angeraten, die Entgegennahme weiterer trickbetrügerischer Anrufe zu verweigern. Es wurde eine Strafanzeige wegen versuchten Betrugs erstattet und dir Kripo hat nun Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Polizei Bochum