Artikel mit Schlagwort Telefon

Rentnerin durchschaute Betrugsversuch

Veröffentlicht von am Donnerstag, 9 Februar, 2012

Die Seniorin hatte es mit einem besonders hartnäckigen Ganoven zu tun. Der rief sie wiederholt am Montag zwischen 11 und 16.35 Uhr per Telefon an. Dabei teilte der Anrufer der Frau mit, dass sie einen Gewinn von 49000 Euro erhalten habe und dieser auch gleich in bar an sie ausgezahlt werden würde.

Der Trick: Damit die notwendigen Formalitäten im Vorfeld geklärt werden könnten, sei aber eine Bareinzahlung von 520 Euro per Money-Transfer nötig, erklärte der Anrufer. Sobald die Einzahlung erfolgt sei, würde ihr dann der Gewinn persönlich um 16 Uhr zu Hause vorbeigebracht werden.

Da die Seniorin die Einzahlung nicht tätigte, wurde diese von dem unbekannten Anrufer noch mehrmals kontaktiert. Die Frau konnte aber den Verlockungen dieser Gewinnmitteilung widerstehen und so entstand ihr kein finanzieller Schaden. Die ersten Recherchen bezüglich der angezeigten Rufnummer ergab, dass diese für einen Anschluss in der Türkei ausgegeben wurde.

Quelle und vollständiger Bericht: Mittelbayerische


Bundesweit agierende Betrügerbande über Telefon aktiv

Veröffentlicht von am Donnerstag, 26 Januar, 2012

Am vergangenen Samstag teilte eine 71-jährige Rentnerin der Polizei mit, sie sei in den zurückliegenden Tagen mehrfach von ihr unbekannten Männern angerufen worden, die sie zur Überweisung von 960 Euro nötigten, ansonsten würde ihr der Gerichtsvollzieher auf den Hals gehetzt und ein Gerichtsverfahren eingeleitet, so dass dann mehrere tausend Euro Kosten anfallen würden.

Obwohl die eingeschüchterte Frau die geforderte Summe auf das ihr genannte Konto überwies, konnte glücklicherweise über die Bank die Überweisung rückgängig gemacht werden. Im Zuge der weiteren Recherchen stellte sich heraus, dass die selben Täter bereits im ganzen Bundesgebiet mit dieser Masche ältere Menschen zur Überweisung von Geldern genötigt haben. Außerdem bedienen sich die Täter ohne Wissen der Kontoinhaber fremder Konten, die so manipuliert sind, dass sie unberechtigt darauf zugreifen können.

Die Polizei rät daher, bei derartigen Anrufen entweder sofort aufzulegen, oder sich Namen und Telefonnummer der Anrufer für eventuelle Rückrufe zu notieren und diese Daten unverzüglich der Polizei zu melden. Auf keinen Fall sollte man sich am Telefon zur Überweisung von Geldbeträgen überreden lassen. Außerdem sollte bei nicht nachvollziehbaren Kontobewegungen unverzüglich die Bank verständigt werden und das Konto gesperrt werden.

Quelle: Bayerische Polizei


Telefonbetrug: Eine Spur führt nach Hawaii

Veröffentlicht von am Montag, 16 Januar, 2012

Seit Mitte vergangenen Jahres beschäftigt die Ermittler der Polizeiinspektion Schmalkalden-Meiningen massiv eine Betrugsmasche bei Gewinnspielen. Sowohl im Raum Schmalkalden als auch im Raum Meiningen wurde diese, besonders älteren Menschen, zum Verhängnis.

Andreas Friedrich, Leiter der Ermittlergruppe, und seine Beamten haben “sehr viele Fälle” zu bearbeiten und auch im neuen Jahr schon wieder Anzeigen auf dem Tisch. Voraus geht dem “glasklaren Betrug ein aggressives Werbegespräch”. Die Geprellten werden angerufen und ihnen wird mitgeteilt, sie hätten bei einem Gewinnspiel gewonnen. Es sei aber nötig, dass sie zur Einlösung des Gewinns eine so genannte Ukash-Karte erwerben. …
… Das Bezahlen per Ukash wird im Internet einfach erklärt und ist ein übliches Zahlungssystem. Ukash selbst wirbt damit, dass es “auf tausenden von Webseiten akzeptiert wird”.

Das machen sich die Betrüger zunutze, die somit anonym an das Geld anderer Leute herankommen. Der Leiter der Polizeiinspektion Schmalkalden-Meiningen, Jörn Durst, weist darauf hin, dass diese Masche in vielen verschiedenen Varianten angewendet wird.

Spezialbeamte der Kriminalpolizei Suhl haben sich damit beschäftigt. Eine Spur führte zur Western Union nach London, bei einer anderen sei ein Provider auf Hawaii ausfindig gemacht worden, weiß Jörn Durst. “Bürger, die sich unsicher sind, wenn sie solche Anrufe erhalten, sollten bei uns nachfragen”, rät Andreas Friedrich. Und alle, die auf diese Masche hereingefallen sind, sich melden, sagt der PI-Leiter.

Quelle und vollständiger Bericht: in Südthüringen.de


Betrug nach neuer Masche am Telefon

Veröffentlicht von am Mittwoch, 12 Oktober, 2011

„Da wurde behauptet, man habe im Auftrag des Amtsgerichts Bochum einen Betreiber verklagt, der meine Adressdaten weitergegeben habe. 1250 Euro wollten die Hamburger Anwälte für mich erstritten haben; ich sollte lediglich im Vorfeld die Mehrwertsteuer überweisen.“

Aus seinem Bekanntenkreis habe er erfahren, dass sich solche Anrufe in Bochum in letzter Zeit häuften: „Besonders ältere Bürger könnten auf diese Masche hereinfallen. Diese Leute scheinen im Moment den Bochumer Raum abzugrasen.

Der Polizei Bochum sind tatsächlich in jüngster Zeit mehrere Formen von Betrug am Telefon bekannt geworden. Es handelt sich dabei um zahlreiche, ähnlich gelagerte Fälle. Polizei-Sprecher Guido Meng: „Es gibt mehrere Facetten dieser Masche. Sie haben gemeinsam, dass für den Angerufenen eine Summe zu gewinnen, zu erben, zu erstatten angekündigt wird, wobei er zuvor Gebühren zahlen soll.“

In den letzten Monaten sind beim Regionalkommissariat Bochum zwei bis drei Anzeigen wegen Betrugs eingegangen, so Guido Meng.

Quelle und vollständiger Bericht: DerWesten


Telefonwerbung: Statt Probeangebot ein teures Abo

Veröffentlicht von am Mittwoch, 12 Oktober, 2011

Spätestens bei Krankheit oder Unwohlsein kennt jeder das Problem: Der Kauf von Medikamenten in Apotheken kann schnell zu einer teuren Angelegenheit werden. Krankenkassen zahlen kaum noch zu, für die meisten Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel muss man die Kosten sogar komplett selbst tragen.

Diese Situation machen sich derzeit Werbefirmen zu nutze. Sie verkaufen insbesondere älteren Menschen per Telefonwerbung sogenannte Ginkgo-Präparate zu vermeintlich sensationellen Preisen. Dass auf die Testproben jedoch ein teures Medikamentenabonnement folgt, wird den Betroffenen erst beim Erhalt weiterer Medikamentensendungen und hoher Rechnungen klar. “Escher – Der MDR-Ratgeber” klärt für Sie, was hinter den Ginkgo-Produkten steckt und wie man aus der Abonnementenfalle wieder herauskommt.

Quelle und vollständiger Bericht: MDR – Escher


Achtung – Telefonabzocke mit Gutscheinen

Veröffentlicht von am Mittwoch, 12 Oktober, 2011

Nachdem die 54-jährige Geldernerin einen Anruf erhielt, bei dem man ihr einen Tankgutschein über zehn Euro versprach, flatterte prompt eine Rechnung über 9,90 Euro ins Haus. Sie habe einen Vertrag für nicht näher definierte Leistungen abgeschlossen, und der Betrag werde nun wöchentlich über ihre Handyrechnung abgebucht.

Die Geldernerin wurde bei dem Anruf aufgefordert, eine kostenlose 0800-Nummer abzurufen, um sich für den Gutschein zu registrieren. Das tat sie auch und schloss somit den vermeintlichen Vertrag ab.

Doch ein solcher Vertrag ist in den meisten Fällen rechtswidrig. Ein solcher Vertrag sollte sofort zurückgewiesen und auf gar keinen Fall bezahlt werden.

Damit es keine bösen Überraschungen gibt, sollte man darüber hinaus seine Kontoauszüge regelmäßig überprüfen und nicht erwünschte Zahlungen zurückbuchen lassen. Besonders wichtig ist der Gang zur Polizei. “Es sollte in jedem Fall Anzeige erstattet werden”.

Quelle und vollständiger Bericht: RP-online


Warnung vor Rechnungen der Czech Media Factoring

Veröffentlicht von am Montag, 7 Februar, 2011

Vor fragwürdigen Rechnungen und Mahnungen der Firma Czech Media Factoring in Höhe von 90 Euro warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Angeblich haben die Angeschriebenen bestimmte Telefonnummern angerufen und eine “kostenpflichtige Serviceleistung von R.M.I” in Anspruch genommen. Weitere Informationen zur Art der Leistung enthält das Schreiben nicht.

Die in Rechnung gestellten Angebote entsprechen in der Regel Premium-Diensten, wie sie üblicherweise über kostenpflichtige 0900-Nummern erbracht werden. Laut Telekommunikationsgesetz müssen diese aber direkt über die Telefonrechnung des Netzbetreibers abgerechnet werden. Hier werden die gesetzlichen Vorschriften unzulässigerweise zu Lasten der Verbraucher umgangen, darauf weist die Verbraucherzentrale hin. Sie rät allen Rechnungsempfängern, die Rechnung nicht zu bezahlen und sich außerdem von der Firma nachweisen zu lassen, dass ein wirksamer Vertrag über den geforderten Preis abgeschlossen wurde. Der Nachweis, dass überhaupt vom Apparat des Anschlussteilnehmers ein Gespräch geführt wurde, wird dem Anbieter schwer fallen. Die Anbieter sind keine Netzbetreiber von Telekommunikationsdiensten und können demzufolge auch keinen Einzelverbindungsnachweis vorlegen. Auch wenn die Verbindung durch einen Minderjährigen ohne Kenntnis und Einwilligung der Erziehungsberechtigten angewählt wurde, besteht keine Zahlungspflicht.

Die Verbraucherzentrale rät außerdem, Strafanzeige zu erstatten, wenn sicher ist, dass die genannte Festnetznummer nicht angerufen wurde und die Forderung unberechtigt ist.

Quelle und vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz


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