Seit gestern haben mehrere Personen in verschiedenen Stadtteilen und der Region Hannover Anrufe mit einer angeblichen Bandansage der Polizeidirektion Hannover erhalten. Die Angerufenen werden im Namen der Polizeidirektion Hannover -zur Verhinderung des Missbrauchs persönlicher Daten – aufgefordert, nach dem Drücken einer Taste ihres Telefons, Personaldaten preiszugeben. Dabei handelt es sich vermutlich um Betrugsversuche. Die Betroffenen sollten dieser Aufforderung keinesfalls nachkommen, sondern das Gespräch sofort beenden. Die Polizeidirektion Hannover weist darauf hin, dass sie keine derartigen Anrufe tätigt. Die Urheber und die genaue Absicht der geführten Telefongespräche sind der Polizei in Hannover bislang unbekannt.
Am anderen Ende der Leitung sagte die Automatenstimme: “Hier spricht die Polizei”. Anschließend wurde behauptet, dass es in der Region zu Datenmissbrauch gekommen sei. Um weitere Straftaten zu verhindern, müsse die Taste 1 gedrückt werden. Wie Axel Bergmann, Präventionsexperte bei der Polizei in Stadthagen, erklärt, wird beim Wählen der Nummer 1 die Verbindung zu einer Mehrwertnummer hergestellt. Minutenpreise von zehn Euro und mehr drohen denjenigen, die sich darauf einlassen. Da das Betrugsopfer selbst die Taste gedrückt habe, könne es hinterher nicht mehr die Summe zurückfordern”, sagt Bergmann. “Dass der Täter auch noch behauptet, von der Polizei zu sein, macht das Vorgehen noch verwerflicher.” Wie die (echte) Polizei bereits feststellte, stammt die Automatenstimme von einem Mann, der fehlerfrei und eindringlich Hochdeutsch spricht.
Quelle und vollständiger Bericht: Mindener Tageblatt
Die Polizei warnt aktuell wieder vor Anrufen, denen eine Betrugsmasche zugrunde liegt. In den letzten Tagen haben sich mehrere Personen gemeldet, die Anrufe erhalten haben bei denen sich eine Automatenstimme gemeldet hat. Die anrufende Stimme hatte in etwa den folgenden Wortlaut: “Hier spricht die Polizei. Wir haben eine wichtige Mitteilung für sie – drücken sie bitte die 1″.
Diejenigen, die nicht sofort wieder auflegten und tatsächlich die „1“ gedrückt hatten, wurden mit einer angeblichen Firma aus Hamburg verbunden, welche die Angerufenen zum Abgleich von Kontodaten auffordere und diese ausgehändigt haben wolle. Angeblich würden Kosten für obskure Datenlöschungen fällig werden.
Die Polizei weist darauf hin, dass in keinem Fall Kontodaten über das Telefon preisgegeben werden sollten und rät Betroffenen dazu, einen derartigen Anruf abzubrechen, in dem einfach aufgelegt wird.
Quelle: Bayerische Polizei
Hochstapler benutzen wiederholt den guten Namen der Verbraucherzentrale und geben sich am Telefon als Verbraucherschützer aus.
„Unter dem Vorwand, gegen eine Gebühr in zweistelliger Höhe einen wirkungsvollen Schutz vor lästigen Telefonanrufen zu bieten, missachten die ungebetenen Anrufer selbst dreist das Verbot der unlauteren Telefonwerbung und treiben mit dem Missbrauch unseres guten Namens die weit verbreitete Masche auf die Spitze“, erklärt Marlies Albus, Leiterin der Verbraucherzentrale NRW in Neheim: „Wir betreiben keine Telefonwerbung und fragen niemals nach Kontodaten“.
Quelle und vollständiger Bericht: Der Westen
Spätestens bei Krankheit oder Unwohlsein kennt jeder das Problem: Der Kauf von Medikamenten in Apotheken kann schnell zu einer teuren Angelegenheit werden. Krankenkassen zahlen kaum noch zu, für die meisten Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel muss man die Kosten sogar komplett selbst tragen.
Diese Situation machen sich derzeit Werbefirmen zu nutze. Sie verkaufen insbesondere älteren Menschen per Telefonwerbung sogenannte Ginkgo-Präparate zu vermeintlich sensationellen Preisen. Dass auf die Testproben jedoch ein teures Medikamentenabonnement folgt, wird den Betroffenen erst beim Erhalt weiterer Medikamentensendungen und hoher Rechnungen klar. “Escher – Der MDR-Ratgeber” klärt für Sie, was hinter den Ginkgo-Produkten steckt und wie man aus der Abonnementenfalle wieder herauskommt.
Quelle und vollständiger Bericht: MDR – Escher